Everybody's Showgirl

Voraufführung 17.2.2010, Premiere: 18.2.12010 - Admiralspalast, Berlin

Idee/Text/Künstlerische Leitung/ Original Songtexte/ Gesang: Gayle Tufts
Regie/Choreographie: Melissa King
Dramaturgische Mitarbeit und Co-Autor: Thomas Hermanns
Musikalische Leitung/ Dirigent/ Stimmlehrer: Prof. Michael Dixon
Arrangements: Bene Aperdannier
Bühnenbild/ Requisite: Walter Schwab
Kostüme: Stefan Reinberger
Ton/Tondesign: Daniel Selinger
Licht/Lichtdesign: Sven Herze
Regieassistent: Andrea Kingston
Komposition und des Mini-Musicals: Thomas Zaufke
Produzent: Lutz Gajewski
Veranstalter: Semmel Concerts
Bass: Michael Dixon
Tenor: F.Dion Davis/ Eric Lee Johnson
Bariton: Christopher Brose/ Daniel Costello
Flügel: Bene Aperdannier
Schlagzeug/ Percussion: Thomas Witte/ Enno Kuck
Gitarre: Johannes Feige/Jo Ambros
Bass: Thomas Merkel
Holzbläser: Tansie Mayer III
Trompete/Flügelhorn: Skip Reinhardt
Posaune: Daniel Busch/ Christian Fischer

Deutschlands beliebteste Amerikanerin brings Broadway back!

Die Bühne ist schon immer ihr zu Hause. Nun endlich, pünktlich zum 50. Geburtstag, hat sie sich neu eingerichtet. Mit einem Flügel zum lasziven Räkeln, einem großen Bühnenbild und natürlich auch einer Showtreppe! Mit großer Band, sexy Tänzern und neuen Liedern. Big Show für Gayle Tufts! heißt es jetzt kompromisslos - und das wurde auch höchste Zeit.

 

Denn um dieser kraftvollen Naturgewalt des Live-Entertainments ihre ungezügelte, pointenreiche Entfaltung zu ermöglichen, bedarf es schon einer Show im Admiralspalast. Und die wurde ihr mit „Everybody’s Showgirl“ nun auf den Leib geschneidert. „Nach fast 20 Jahren in Deutschland, fast 30 Jahren auf der Bühne und fast 50 Jahren auf diesem Planeten würde ich „Showgirl“ als meinen Beruf bezeichnen – a Girl who does Shows“, meint Gayle Tufts. Virtuos in nahezu allen Bereichen der Unterhaltungskunst, kommen hier nun alle Qualitäten dieser außergewöhnlichen, energiegeladenen Künstlerin zum Tragen.

Wie schon zuvor in New York City, wo sie Schauspiel und Theaterwissenschaft studierte, hat sich die in Massachusetts geborene Wahl-Berlinerin auch in Deutschland mit der Leidenschaft einer wahrhaften Überzeugungstäterin einen Namen als Entertainerin gemacht. Unvergessen sind ihre erfolgreichen Shows wie „Soul Sensation“, „White Christmas“ oder „Gayle Tufts rockt!“. Auf unzähligen Bühnen in ganz Deutschland wurde ihr lachtränentreibender Umgang mit den Absurditäten des Alltags gefeiert. In den beliebtesten TV-Shows - Johannes B. Kerner, NDR Talkshow, MDR Riverboat, Quatsch Comedy Club - war ihr unvergleichliches „Denglisch“, eine Mischung aus Englisch und Deutsch, eine erfrischende Abwechslung für Millionen von Zuschauern. Ihre Bücher und CD’s finden bei einem großen Publikum reißenden Absatz.

Das mag auch an ihrem ungebrochenen ur-amerikanischen Optimismus liegen, den Thomas Hermanns treffend so auf den Punkt bringt: „Gayle verkörpert auf der Bühne immer eine sehr starke Hoffnung. Man kommt aus ihrer Show und denkt: Ja, morgen wird’s besser!“ Spätestens seit Hermanns bei der ersten Gayle-Tufts-Solo-Show in New York Regie führte, verbindet beide eine langjährige Freundschaft und erfolgreiche Zusammenarbeit. Jetzt schrieben sie gemeinsam das Buch für die Show, deren Credo Gayle Tufts so beschreibt: „Ich finde „Everybody’s Showgirl” eine sehr demokratische Berufsbeschreibung – I’m here for you! Ich bin hier für Euch! How can I help“.

Und wirklich fügen sich in „Everybody’s Showgirl“ nun alle Segmente dieser multiplen Entertainerin aus Autorin, Sängerin, Moderatorin und Stand-Up Comedian zu einer ganzheitlichen Bühnenpräsenz aufs trefflichste zusammen. Sicherlich auch eine Folge der aufwendigen Vorbereitung des hochkarätig besetzten deutsch-amerikanischen Kreativ-Konsortiums.

Von der Zeitschrift Opernwelt als „beste Nachwuchschoreographin“ ausgezeichnet, hat die Amerikanerin Melissa King das Publikum schon mit Inszenierungen wie „West Side Story“, „Crazy for You“ oder auch die „Schöne und das Biest“ begeistert. Nun führt sie Regie in „Everybody’s Showgirl“ und ist darüber hinaus auch für die Choreographie verantwortlich.

Mit Thomas Zaufke steuert hier ein Mann Kompositionen bei, der der Gattung Musical in den letzten Jahren mit „Babytalk“ und „Hexe Hilary geht in die Oper“ eine vollkommen neue, überraschende Tonalität gegeben hat.

Für die musikalische Leitung konnte Michael Dixon gewonnen werden, der nicht nur für „Cats“ in Hamburg, Amsterdam und Paris als Musikalischer Leiter tätig war, sondern auch in Berlin an der UdK eine Professur für Gesang im Studiengang Musical/Show hat und seit Jahren Gayles Gesangslehrer ist.

Für das Bühnenbild zeichnet Walter Schwab verantwortlich, der sich weltweit, aber vor allem in Berlin durch Produktionen u.a. wie Sweet Charity“, „Chicago“ oder 

„Grease“ im Theater des Westens einen Namen machen konnte.

Vor allem aber ist diese Show natürlich zu 100 Prozent Gayle Tufts selbst. Als künstlerische Vorbilder bezeichnet sie Klassiker wie Bette Midlers „Divine Madness“ oder Liza Minelli‘s „Liza With A.Z.“. Und so erinnert auch „Everybody’s Showgirl“ – mehr noch als an das permanent glitzernde Las Vegas – an die große Tradition unvergesslicher Broadway-Shows: „Broadway bedeutet für mich quality entertainment! Unterhaltung mit Herz und Hirn.“

Und so ist es kein Zufall, dass Gayle Tufts, die inzwischen zu Berlin gehört wie das Brandenburger Tor oder die Siegessäule, mit „Everybody’s Showgirl“ nun in der Straße glänzt, von der sie sagt, dass: „…wenn es in Berlin eine Straße gibt, die man – auch aufgrund ihrer Geschichte – mit dem New Yorker Broadway vergleichen kann, dann ist das die Friedrichstraße.“ Einen Hauch von Broadway bringt „Everybody´s Showgirl“ nach Berlin und ist – mehr als nur (vorläufiger) Höhepunkt einer einzigartigen Entertainment-Karriere – die Kunst der Unterhaltung in selten erlebter Vollendung.