LET IT SHOW!

Premiere am 26.11.2011 im Tipi am Kanzleramt, Berlin

Musikalische Leitung und Flügel: Marian Lux
Gitarre: Jo Feige
Bass Leon Schurz
Schlagzeug: Thomas Willi Witte
Gesang/Tanz: Daniella Foligno und Steven Seals

Die neu Wintershow. 

Die amerikanischste Berlinerin seit JFK verabreicht uns ihr musikalisches Antidepressivum in Form eines perfekten Champagner-Prickelns. Den niemand weiß es besser als Gayle Tufts: Gegen den Winterblues hilft nur eine große Dosis SHOW!

Unterstützt von vier Musikern und zwei gorgeous Sängern präsentiert Everybodys Showgirl das Licht in der dunkelsten Zeit des Jahres. Musik und Comedy perfekt verquirlt. Eine Mischung aus Glamour und heißem Glitzern, strahlendem Fire und süßem Eiskonfekt. Neue, selbst geschriebene Lieder und soulvolle Cover der besten Wintersongs von Paul Simon, Prince, Irving Berlin den Beatles und vielen anderen. Feiern sie mit, wenn es heißt: “There`s no Business like Snowbusiness”.

 

PRESSEECHO
I wanna be Michelle Oberarma Gayle Tufts mit "Let It Show" im Tipi. Der Winter ist in Berlin nur schon deshalb ein beliebtes Thema, weil er die anderen Jahreszeiten in punkto Länge schlägt. Wenn man weiß, dass gleich von Gayle Tufts die Rede sein wird, könnte man hier bereits einen Homosexuellenwitz vermuten. Schon irre, wie sich im Tipi beim Kanzleramt ein wiederholt als schwul angesprochenes Publikum mit einer genauso deutlich als heterosexuell erkennbaren Klientel mischt. Gayle Tufts, Berlins berühmteste lebende Amerikanerin, Sängerin und Comedienne, weiß das mit ihrem neuen Programm "Let It Show" zu nutzen. Tufts betreibt, weit weg von subventionierten Symposien und Studiengängen, so etwas wie sexuelle Integration. Die Themen sind dementsprechend kulturübergreifend. Was den Winter in der Hauptstadt auszeichnet und womit man den Dunkelheitsblues vertreibt: All das kommt vor an diesem glitzernden Abend mit Band und zwei Tänzern, und einer Songauswahl zwischen Disco und Powerpop, arrangiert für eine sichere Sängerin in den mittleren Jahren, die das immer wieder zum Thema macht. Ick bin Einundfunffsigg, that means I am younger than Madonna! Dass die Dame aus Detroit Tufts Vorbild ist, merkt man an der Perfektion. Das Programm rast, wechselt hochtourig zwischen Conferencen und Liedern, auch mal mittendrin. Und doch wirkt die Darbietung leicht, womit die Gemeinsamkeiten mit Madonna wieder aufhören, denn Madonnas Hang zum Extremturnen erinnert seit einigen Jahren stärker an militärische Grundausbildung als an ein elegantes Leben. Aber gerade in Berlin weiß man seit den Songs von Friedrich Holländer immer wieder, wie wichtig auch scheinbar beiläufige Gesten sind - Säuseln, Torkeln, Schäkern. Kurz: Es geht - auch bei Tufts - ums Genausein, gerade in der Unschärfe. Der Hintergrund von Tufts? Komik bleibt der deutsch-amerikanische Kulturunterschied. Wie sie so manchem transatlantischen wie innerberlinischen Klischee eine Pointe abluchst, verblüfft immer wieder. Am besten ist Tufts aber, wenn sie die Schraube des deftig Absurden anzieht. Wenn man gezwungen wird, sich Frau Merkels Boy Toy vorzustellen, wenn man die Bedienung im Bioladen wie auf einem LSD-Trip vorgeführt bekommt (eine schnelle Frau wie Tufts, die eine langsame Figur spielt: super!). Und Tufts erkennt einen guten Song, wenn sie ihn sieht. Madonnas "Frozen" gibt sie als Schneekönigin. "True Colors" von Cindy Lauper oder "Rock your Body" von Justin Timberlake und Pharrell Williams: Killernummern, die trotz ihrer Bekanntheit nicht bloß fürs Brettl weichgekocht werden. Tufts kann Druck machen, auch in den wenigen Balladen. Ganz zum Schluss, nur vom Flügel begleitet, sieht man dann nochmal, was es heißt, erst am Ende wirklich alles zu geben. So tun, als würde man rausfallen, die Songs unterbrechen, herumalbern, und zack, sofort wieder reinfinden: So smooth wünscht man sich den Alltag auch. Oder taff, wenn Tufts singt: "I wanna be Michelle Obama / I want to have her Oberarme." Tobi Müller, Berliner Zeitung
Belebend im Winter: Gayle Tufts' Revue "Let It Show" im Tipi It's all about the Endorphine: Wenn es November wird in Berlin, fehlt es an Licht, die Luft ist kalt, und das mit dem Fest der Liebe ist auch bloß ein Auslöser für Dauerstress. Glückshormone also müssen her - und die können sich alle saisonal Depressiven jetzt bei Gayle Tufts im Tipi am Kanzleramt abholen. Eine Winter-, keine Weihnachtsrevue präsentiert die Denglish-Diva in diesem Jahr: "Let it show" ist leicht wie eine Schneeflocke, ein vitalisierender Mix aus Songs über die vierte Jahreszeit und Kamin-Plaudereien, mit dem man sich nur zu gerne berieseln lässt Hier gelingt einer dieser großartigen Entertainment-Abende, die so professionell durchgeplant sind, dass sie wie spontan entstanden wirken: Als wär's eine Party bei Freunden, wo eben Gayle Tufts den Smalltalk anführt. Dass sie zwischen den Anekdoten und Alltagsbeobachtungen immer wieder singt und tanzt, dass ihr dabei ein skurriles Herren-Duo zur Seite springt, ein hünenhafter New Yorker mit Soul-Röhre und ein zartgliedriger Thailänder mit Manga-Mimik, steigert noch die Illusion des Improvisierten. Dazu machen die vier Jungs von der Band prallen, rockigen Disco-Sound, Heißkaltes von Madonna, Prince und Justin Timberlake fetzt - leicht verfremdet - vorüber, und selbst Cindy Laupers "True Colors" weiß Gayle Tufts klangfarblich perfekt einzufügen in diesen herzerwärmenden Zweistunden-Trip durchs winter wonderland. Tagesspiegel, Frederik Hanssen
Ein Hauch von Las Vegas am Ufer der Spree Zum Glück keinen Jingle-Bells-Weihnachtskitsch sondern eine eisblaue Winter-Show hat Gayle Tufts auf die Bühne des ausverkauften tipi gebrettert. Eine große Show mit Band, zwei wunderbaren Begleitern, die genauso gut tanzen wie singen können, und einer Gayle Tufts, die sich deutlich von "the big girl with the big voice" zu einer topfitten Tänzerin gemausert hat. Eine tolle Sängerin und Performerin ist sie sowieso. Schon als kleines Mädchen, damals in Brockton, Massachusetts, she fell in love the first time with the winter, bekennt sie. "Let it Show" ist eine Liebeserklärung an die kalte Jahreszeit. Ein Bekenntnis auf Dinglish, dem von Gayle Tufts kultivierten Bühnen-Kauderwelsch. Die Songs von Madonna, Paul Simon, Prince, Justin Timberlake, Journey und Wham funktionieren planmäßig als Antidepressiva bei Lichtmangel. Und die haben wir alle ja bitter nötig, seit es diesen neuen Popstar unter den Krankheiten gibt, der auf Deutsch Burn Out heißt. Dagegen hilft - außer Musik - nur shoe shopping oder Sport. Gayle Tufts ist der lebende Beweis dafür. Sie verbreitet Heiterkeit auf der ganzen Linie. In ihren fröhlichen Moderationen setzt sie gezielt ein paar scharfe Spitzen gegen Ursula von der Leyen und Angela Merkel, die Superfrauen der Nation, die Eigenarten der Deutschen und ihre Politik ohne allzu langwierig zu argumentieren. Der Titel "Let it Show!" hält, was er in Aussicht stellt: Pures Entertainment. Eine rasante musikalische, phantasievoll choreographierte Show, die mit etlichen Kostüm- inklusive Highheelswechseln und der wunderbaren Lichtinszenierung von Sven Herzel beeindruckt. Die große Showtreppe wird übrigens durch drei runde Podeste dargestellt, die immer wieder anders miteinander kombiniert werden. Das Vergnügen gipfelt in der komischen Nummer mit der Nuss. Da verschmilzt Tschaikowskys "Nußknackersuite" mit "Nutbush City Limits" von Tina Turner, wobei Gayle Tufts in die Schale der Haselnuss vom Nussbusch schlüpft. Hazel Nut, die kleine Schwester von Coco. Auch Bariton Christopher Hemmans und Tenor Anton Perez als Nußknacker und Ballerina ernten mächtigen Applaus. Selbstverständlich steuert die "amerikanischste Berlinerin seit John F. Kennedy" auch ein paar eigene neue Lieder zum Programm bei. So "February in Berlin", mit dem sie dem letzten und wegen Endspurt anstrengendsten Wintermonat ein schaurig-schönes Denkmal setzt und in dem die wunderbare Zeile vorkommt: "I'm tired of being tired, tired of Schleim in my head". Als Zugabe gib's "I want to be Michelle Obama" - einen komischen Song aus ihrer nächsten One Woman Show, die sie im April 2012 in der Bar jeder Vernunft herausbringen möchte: "Some like it heiß". - Wer sich die Wartezeit auf's Frühjahr verkürzen und ein bißchen Energie tanken möchte, geht jetzt erst mal in "Let it Show!" Beate Moeller auf www.liveundlustig.de
A Little Las Vegas on the Spree Gayle Tufts has long been the insider tip, (or is that Insider Tipi?) for English-speaking Ex-Pats in Berlin. An American Berlinerin since 1984, she has been wowing local audiences with her particular brand of "Denglish" musical comedy stage shows since 1991. As a sometime Berlinerin, I try to get to Gayle Tufts' shows whenever possible, because they're not only musically excellent, but speak to the unique and comic intercultural challenges of the the Amerikaner (or in my case, Kanadierin) in Berlin. For instance, I had an aha-moment at her 2004 "Soul Sensations" show when she did a bit about the German habit of clapping on the upbeat, that is, 1 and 3 rather than the English and American rock 'n roll tradition of clapping on the downbeat, 2 and 4. Ever notice that? What's with that? Tufts is now a crowd favourite for Berliners, and will undoubtedly pack the 600-seat luxury theater tent, Tipi am Kanzleramt, every night from now until January 15. Suffering from SAD (Seasonal Affective Disorder) "Let it Show" is a strong dose of anti-SAD and anti-Euro-crisis endorphins. Tufts celebrates the season with winter-themed songs by Madonna, Paul Simon, Prince, Justin Timberlake, Journey, Wham and Tina Turner, with a few original compositions thrown in. The show's big sound is supported by Tufts' band and her dancing boys, including terrific backup vocals and physical comedy by the burly baritone Chistopher Hemmans and tenor vocalist Anton Perez. Perez features in an impressive comedic ballerina solo in the unlikely medley of Tschaikovsky's Nussknacker and Tina Turner's Nutbush City Limits. Throw in a little Denglish patter and a few jokes about Oskar Lafontaine/Sahra Wagenknecht - or do you ever see women politicians taking on young boy toys, à la Angela Merkel and Bastian Schweinsteiger (Schweinkel? Merksteiger?) - and you have an evening of good fun. As an encore at the show's premiere, Tufts brought out a new comedic number from her Spring 2012 show, "I want to be Michelle Obama, I want to have her Oberarme," a good laugh worth the price of admission, and a taste of things to come. Enjoy. Cheryl Dueck auf www.liveundlustig.de