Weihnacht at Tiffany`s

Weihnacht at Tiffany`s - Ein Abend mit Gayle Tufts
Leseperformance mit Musik

Spoken word performance with music

Amerikanische Weihnacht ohne Kitsch? Das gibt es doch gar nicht!

Gayle Tufts weiß alles über Weihnachten und erzählt es hinreißend komisch, genau und stimmgewaltig.

Weihnachten beginnt für sie mit dem ersten Lebkuchenherz bei Schlecker auf Rügen, Ende August und hört noch lange nicht mit den Killer -Zimtsternen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf:

"Weihnachten war von Anfang an theatralisch: Marias Begegnung mit dem heiligen Geist und die jungfräuliche Empfängnis? Bitte. traditionelle Deutsche Weihnacht ist opernhaft – schwer und feierlich, voller Samt , Weihrauch und Rotwein. Die Amerikanische dagegen ist ein Musical – bunt und euphorisch and voller peppiger Lieder. Wir sind Cole Porter, ihr seit Richard Wagner.  Aber das Licht ist immer der Star, denn Weihnachten ist auch die Zeit der Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres, und der Moment wenn das Licht zurückkehrt.  Von  Massachusetts bis Schöneberg, vom Erzgebirge bis  Hoboken, New Jersey – Licht aus! Spot an! It’s Christmas!"

Gayle Tufts war 2002 und 2003 die Gastgeberin der Weihnachtsrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem größten Revuetheater Europas. In den Jahren danach schrieb und spielte sie ihre eigenen opulenten Weihnachtsshow in Berlin, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurden.

Nach vielen Jahren Arbeit an der Weihnachtsfront zieht sie jetzt Bilanz.

 

Der Abend basiert auf dem gleichnamigen Buch, erschienen im Gustav Kiepenheuer Verlag. Überall im Buchhandel erhältlich.

Viele der im Buch erwähnten Songs sind auf der Live-CD " White Christmas" erschienen: Gayle Tufts + Band+ und vier Gastsänger, erschienen im Audio Verlag.

2006 wurde die Weihnachtsshow “White Christmas” vom RBB Fernsehen aufgezeichnet und 2008 von RBB-Media als Doppel- DVD veröffentlicht: Real Life/White Christmas.

 

 

 

PRESSEECHO
"Das ist keine Lesung, sondern eine mitreißende One-Women-Show. Stimmgewaltig, mit losem Mundwerk, voller Elan und Spontaneität erobert die Entertainerin in ihrem knallroten Samtanzug - quasi als Santa Clausine - sowohl die Bühne als auch die Herzen der Besucher. Diese Frau muss man einfach erlebt haben - ihre lockeren Sprüche ebenso wie die Barhockertänze bis hin zum erotisch Synchronisierten "Santa Baby" von Eartha Kitt." Westfälische Zeitung
"Dieser Abend der deutsch-amerikanischen Entertainerin ist die charmanteste und witzigste Einstimmung auf das Fest seit langem. Tufts führt mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Kitsch und Sarkasmus durch die US- Weihnachtswunderwelt der 60er Jahre. Selbstironisch persifliert die Sängerin und Komödiantin amerikanische Rituale, schonungslos erzählt sie von den Abgründen in ihrer eigenen Familie, wo es dank der überfürsorglichen Mutter und dem koksenden Bruder Jahr für Jahr zum Familiendrama kommt, dessen Zutaten Truthahn, Tranquilizer und Tränen sind. Ebenso spitz nimmt sie deutsche Weihnachtsbräuche wie Räuchermännchen ("fucking niedlich") aufs Korn, spottet über unseren Hang zum Krippenspiel ("Bethlehem goes Loveparade") und gibt eine realistische Beschreibung des Kaufverhaltens verzweifelter Familienväter am 24. Dezember im KaDeWe - dem "Kaufhaus des Wahnsinns." Lars von Thörne, Tagesspiegel