SOUL SENSATION!

2004 Premiere: TIPI, Berlin

Regie: Thomas Hermanns, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Donna Brown; mit Danny Costello, F. Dion Davis und The Soul Sensation Orchestra. 

2003 eröffnet die „Bar jeder Vernunft“ ein etwa doppelt so großes Schwesterzelt, direkt neben dem Kanzleramt im Berliner Tiergarten. Die Macher vertrauen Gayle Tufts, als sie ihr von ihrer neuen Showidee erzählt: Ihre Biographie, erzählt als persönliches Soul-Tagebuch. Elf Musiker spielen Soul Musik und Musik für die Seele. Neben Songs von Smokey Robinson und den Supremes gibt es Lieder von Bruce Springsteen, Bert Kämpfert und Alexandra („Mein Freund, der Baum“). Zum ersten Mal übernimmt Michael Dixon, Professor an der Berliner Hochschule der Künste und Dirigent der europäischen Erstaufführung des Musicals „Cats“, die Musikalische Leitung.

Nach der Wiederwahl von George W. Bush werden die Monologe der Show immer mehr zur punktgenauen Zustandsbeschreibung eines fehlgeleiteten Landes. Sie klagt den Zustand einer Nation an, in der der Präsident einen illegalen Krieg erklärt und die TV-Nachrichten von Pharmafirmen präsentiert werden.

Die Show wird im Rahmen der Sommerkonzerte 2005 von Radio 1 und im Sommer 2006 von 3sat für das Fernsehen aufgezeichnet.

2007 ist Gayle Tufts mit Soul Sensation! Hauptakt auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten.

 

 

PRESSEECHO
"Sie ist die personifizierte deutsch-amerikanische Freundschaft." Berliner Morgenpost
"Der Abend war das, was der Titel schon versprach: eine wahre Seelen-Sensation!" BZ
"Mrs. Tufts hat die richtige Stimme für die ganz großen Nummern." Der Tagesspiegel
"Gayle Tufts ist wunderbar und führt in dieser Show souverän ihr ganzes Können vor, wie man es in solcher Professionalität wahrscheinlich nur in Amerika lernen kann. Sie ist die liebenswerteste Botschafterin, die sich der Broadway denken kann. Mit ihrer rundlichen Figur, ihrer sprühenden Energie, ihrem schauspielerischen Talent und all dem Witz ist sie längst eine Art Bette Midler Berlins." Berliner Zeitung
"Gayle Tufts is (and shall remain) the best reason ever to become an ex-patriot. She is not only our country's ambassador of love and wit, but Germany's best reason to laugh. A marvel." Hilton Als, The New Yorker
"Die Frau ist pures Dynamit, eine geballte Ladung Frohsinn, ausgestattet mit einer begnadeten Stimme. Und spätestens, wenn Sie sich mit ihrem "Soul Sensation Orchestra" anschickt, alten Donna-Summer- oder Tina-Turner-Hits neues Leben einzuhauchen, brennt die Hütte. Die Rede ist von Gayle Tufts, Amerikanerin mit spitzer Zunge, stattlichen Rundungen und Entertainer-Qualitäten, die hiesige Show-Größen alt aussehen lassen. Vor 14 Jahren der Liebe wegen nach Good Old Germany gekommen, hat sich Wahlberlinerin Gayle Tufts inzwischen nicht nur mit typischen teutonischen Eigenarten wie dem Hausputz oder the Geman "Angst" arrangiert, sie versteht es auch wie keine andere, ihren Landsleuten ? alten wie neuen ? einen Spiegel vorzuhalten und deren Marotten gnadenlos für ihr musikalisches Kabarett auszuschlachten. Wenn Tufts zwischen fetzigen Soul-Rock- und Motown-Klassikern von Billy Joel, Bruce Springsteen, Barbara Mason oder Roberta Flagg in ihrem unverwechselbaren Denglisch ("My entire Selbstbild war zerstört") erklärt, was es mit der "Wardrobe Malfunktion" von Janet Jackson oder der Verteufelung von Kohlenhydraten ("George Bush hat die Kartoffel zum Staatsfeind Nummer eins erklärt") auf sich hat und kurzerhand Botoxspritzen, Antidepressiva und Spamfilter den Kampf ansagt, dann lachen ihre Zuschauer Tränen. Doch Tufts verfügt nicht nur über ein waffenscheinpflichtiges Mundwerk, sprühenden Wortwitz und eine üppige Portion Selbstironie, sie hat auch den Rhythmus im Blut. Begleitet von Donna Brown, dem zehnköpfigen Soul Sensation Orchestra und drei gut gebauten Backround-Sängern lässt sie große Hits aus 20 Jahren Musikgeschichte wie Billy Joel`s (I´m in a ) New York state of mind? oder Smokey Robinsons "Tears of a clown" mit so viel Verve, Power und Stimmgewalt auferstehen, das die Coverversionen den Originalen fast den Rang abzulaufen drohen. Und während andere Künstler in der zweiten Halbzeit oft systematisch abzubauen drohen, legt Gayle noch einen Zahn zu und heizt so dem Publikum mit einem furiosen Finale ein." Frankfurter Rundschau
"Die quirlige Entertainerin Gayle Tufts ist das schönste Geschenk, das New York Berlin machen konnte. Wer sie nicht liebt, hat weder Herz noch Ohr.? BZ
"Gayle Tufts präsentiert sich dem Publikum erstmals mit dem Soul Sensation Orchestra, zehn Musiker (drei Bläser, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Piano und Keyboard, drei Backgroundsänger) als perfekte Begleitung für die großartige Interpretation von Evergreens aus Rock, Pop, Soul und Swing. "Soul Sensation" ist ein durchweg professionelles Programm mit grandiosem unterhaltungswert. Das Zusammenwirken der Sängerin mit den anderen Bühnenkünstlern wirkt ab dem ersten Moment völlig harmonisch und eingespielt. Dabei ist alles völlig unverkrampft und mit angenehmer Eigenironie versehen. Anders kann man sich Gayle Tufts gar nicht vorstellen. So berichtet sie auch in dieser Show von den diversen Missgeschicken, die ihr im Alltag widerfahren. Sie nimmt vermeintliche Unzulänglichkeiten aufs Korn, ebenso wie die Macken der Amerikaner und die Steifheit der Deutschen. Diese Anekdoten klingen alle so authentisch, dass sie eigentlich nur selbst erlebt sein können. ?Es ist wie eine Unterhaltung mit einer guten Bekannten, der man gerne lauscht. Doch steckt in Gayle Tufts weit mehr als das, zum Beispiel eine richtig starke Stimme. Mit dieser kann sie genial Songs wie "I Got The Music In Me" oder "The Tears Of A Clown" präsentieren. Sie hat auch den Effet einer Donna Summer, wenn sie mit "Hot Stuff" über die Bühne wirbelt und dabei auf geniale Weise durch drei Backgroundsänger tanzend unterstützt wird. Ebenso überzeugend sind ihre Interpretationen von Bruce Springsteen Liedern und noch besser als das Original von Madonna ist ihre Version des "Material Girl". Dazu trägt sie das typische Outfit aus leichten, flatternden Kleidern, wie sie eigentlich nur eine Gayle Tufts tragen kann. Und auch hier kann sie noch überraschen, wenn sie als Kastanie in Erscheinung tritt und auf charmant ironische Weise Alexandras ?Mein Freund der Baum? darbietet. So richtig ab geht es dann gegen Ende mit ?River Deep-Mountain High? und bei ?Higher& Higher? hält es dann wirklich keinen mehr auf dem Sitz. Eine geniale Show, mit Witz, mitreißender Stimmung und somit garantierte guter Laune? Berliner Morgenpost